21 Filme im Rennen um den GRANIT – HOFER DOKUMENTARFILMPREIS

    Am Freitag, 23. Oktober 2026 findet die große Award-Präsentation bei den 60. Internationalen Hofer Filmtagen statt, bei der alle Preise, bis auf Filmpreis der Stadt Hof und Förderpreis Neues Deutsches Kino, beide bereits am Donnerstag vergeben, an die Gewinner*innen überreicht werden. So auch der GRANIT – HOFER DOKUMENTARFILMPREIS.
    Seit 2015 zeichnet die in Hof ansässige Hermann und Bertl Müller Stiftung mit dem Preis den besten langen Dokumentarfilm aus deutscher, österreichischer oder schweizerischer Produktion aus. Der Preis ist mit 7.500 Euro dotiert und würdigt die Vielfalt und Qualität des Dokumentarfilmschaffens im deutschsprachigen Raum.
    Auch die Gestaltung der Auszeichnung ist eng mit der Region verbunden: Der Bildhauer und Dozent Mohamed Naguib entwarf den Filmpreis. Der mehrfach ausgezeichnete Künstler aus Ägypten verbrachte zwei Monate als Stipendiat am Europäischen Fortbildungszentrum für das Steinmetz- und Steinbildhauerhandwerk in Wunsiedel. Dort setzte er sich intensiv mit Granit, dem prägenden Gestein des Fichtelgebirges, auseinander. Die Umsetzung des Preises erfolgt in Zusammenarbeit mit dem Fortbildungszentrum.

    Mit 21 Filmen ist die Nominierung für den Granit – Hofer Dokumentarfilmpreis 2026 in diesem Jahr sehr beachtlich:

    • ACHT EIMER HÜHNERHERZEN »FILM« von Michael Terhorst (Deutschland) 
    • AMERICAN SHOWDOWN – EINE WAHRE GESCHICHTE von Andre Jagusch (Deutschland)
    • BAJAU LAUT – DAS MEER IST UNSER ZUHAUSE von Joo Peter (Deutschland und Malaysia)
    • CHRIS – EINFACH NUR LEBEN von Björn Schröder (Deutschland)
    • DAS THEATER IM SUCHER – DIE FOTOGRAFIN RUTH WALZ von Thomas Ladenburger (Deutschland, Schweiz)
    • DIE HEILUNG – EINE GESCHICHTE VON WEITERMACHEN von Marcus Richardt & Lillian Rosa (Deutschland)
    • DIE MARISTENKINDER von Johannes Hör (Deutschland) • ELEMENTS OF(F) BALANCE von Johannes Hör (Österreich)
    • GOODBYE POSTMAN von Niels Laupert (Deutschland) • HIRSCHFELD – UNBEKANNTER BEKANNTER (Schweiz) 
    • KAN KARDEŞI – THOSE IN BETWEEN von Esra Laske (Deutschland)
    • LILY BRETT – ERINNERN STATT HASSEN von Irene Höfer und Anke Sterneborg (Deutschland)
    • MIT ÄSTEN BIS ZUM HIMMEL von Katharina Copony (Österreich)
    • MUSS DAS PFERD AUCH ARBEITEN? von Leonhard Pill (Österreich)
    • PART VON NATURE – DIE ZUKUNFT VON MENSCH UND NATUR von Lisa Eder (Deutschland)
    • SICH LANGSAM NÄHERN – BEGLEITETES LEBENSENDE IN 7 KAPITELN von Maria Arlamovsky (Österreich)
    • THE SPACE WE CALL HOME von Eva Pieroth (Österreich)
    • TUN & LASSEN von Friedrich Rackwitz (Deutschland)
    • WIE ERINNERN von Alisa Kolosova und Grigory Shklyar (Deutschland)
    • WORST SUPERHERO von Benjamin Weber und Lavinia Florence Moroff (Deutschland)
    • ZERUYA SHALEV – WRITING LOVE IN A TIME OF WAR von Sabine Lidl (Österreich)

    Die Preisträgerin oder der Preisträger wird von einer unabhängigen Jury bestimmt. In der Runde sind: Doris Metz (Regisseurin, „Petra Kelly - Act Now!), Miriam Pucitta (Regie „Mutterland“, 2023 Premiere in Hof), Faek Falak (Producer und Regisseur, „To My Sister“, 2026)


    Die Preisverleihung findet am Freitag, 23.10. ab 18 Uhr im Festivalzentrum in der BG - Bürgergesellschaft statt.

    Veröffentlicht am: 15. Oktober 2026

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