Am 9. November 2026 jährt sich die Reichspogromnacht zum 88. Mal. Der Gedenktag erinnert an die Verbrechen des Nationalsozialismus und mahnt zugleich, denn Antisemitismus, Nationalismus, völkisches Denken und Radikalisierung sind keineswegs überwundene Phänomene.
Vor diesem Hintergrund präsentiert das Theater Hof am Montag, 9. November 2026, um 19.30 Uhr im Orchesterprobensaal im Rahmen einer bundesweiten Theaterinitiative die szenische Lesung „ICH, DIE FINSTERNIS!“ nach dem gleichnamigen Psychothriller von Carsten Degenhardt. Dabei begeben sich die Schauspieler Benedict Friederich und Marco Stickel auf einen beklemmenden Trip in die Gedankenwelt eines Teenagers, der in einem von völkischer Ideologie, Gehorsam und Härte geprägten Elternhaus aufwächst. Der Eintritt ist frei.
Die szenische Lesung ist Teil des medienübergreifenden Gesamtwerks FINSTERNIS über Radikalisierung, politische Verführung und demokratische Verantwortung. Seinen Auftakt nahm das Projekt im Jahr 2025 mit dem Kurzspielfilm „Prolog der Finsternis“, das bei den 59. Internationalen Hofer Filmtagen Premiere feierte.
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