24/7 The Passion of Life

Die Hotelierstochter Eva begegnet bei einer Motorradpanne zufällig der Soziologin Magdalena, die als Domina „Lady Maria“ in einem BDSM-Studio arbeitet. Von der bizarren Welt der Lady Maria fasziniert, begibt sich Eva auf die Suche nach ihrer eigenen Identität und Sexualität und beginnt eine Odyssee durch die verborgenen Orte der Lust – Domina-Studio, Swingerclub, Stripteasebar – und trifft auf in sich selbst zerrissene Gestalten wie Dominik, der das Leiden Jesu nachempfinden möchte, oder Mike, der sich Eva erst als ihr Reiseleiter durch die Welt der Lust vorstellt und sich dann doch in sie verliebt. Eine lyrische Studie über Obsession und Einsamkeit, über die geheime Lust und die öffentliche Moral.

Cast

Esther
Anja Schönleben
Stephanie Evans
Patricia Koch
Lydia
Lydia Hippel
Alexandre
Sabine Krappweis
Franz
Martin Bayer
Jan
Jan Lebr
Evas Vater
Zoltan Paul
Elfriede
Reinhard Wendt
Mike
Michael Burkhardt
Dominik
Dominik Christoph Baumann
Eva
Marina Anna Eich
Lady Maria
Mira Gittner
24/7 The Passion of Life - Poster 1

24/7 The Passion of Life

Roland Reber

  • Spielfilm
Produktion Land / Jahr
Deutschland 2005
Sprache
dt. OF ohne UT
Format
DCP, Farbe, 120min
1.78:1 (16:9), Stereo PCM

Regisseur & Crew

Roland Reber

„In dem Film ist das Thema Sexualität ja auch eine Metapher für die Suche nach Identität. Es ist ein Weg, sich kennenzulernen, sich durch Selbstdefinition ein bisschen an sich anzunähern. Und es ging mir auch darum, dass jetzt nicht ein Film entsteht, der sagt: 'Werdet BDSMer und ihr seid frei, geht in einen Club und dann ist alles gut' – nein. Es ging mir auch um das Thema der Einsamkeit, mit der wir dem Leben gegenüberstehen. Es war ein Eintauchen in eine Welt, die nicht unsere Alltagswelt ist. Und wir haben den Dialog mit den Leuten aus den jeweiligen Szenen gesucht und versucht, die Atmosphäre authentisch wiederzugeben. Der Film ist fiktiv, beruht aber auf Recherchen, also real existierenden Fantasien, Personen, Geschichten – sowohl aus dem bürgerlichen Milieu als auch aus den jeweiligen Szenen. Sexualität ist ein universelles Thema, das leider allzu oft nur zur Quotensteigerung thematisiert wird. Ernsthafte Auseinandersetzung – auch mit dem uns Fremden – findet meist nicht statt.“

Roland Reber

„Es war uns wichtig, die Atmosphäre der BDSM-Sessions authentisch wiederzugeben. Deshalb habe ich, um mich auf die Rolle der Domina vorzubereiten, auch einige Tage in einem BDSM-Studio als Gast-Domina assistiert. Und nein, wir haben keinen Porno gedreht, sondern eine provokant-poetische Reise durch das Reich der Sexualität, der Einsamkeit und der lustvollen Qual unseres Seins. Denn genau das hatten wir während unserer Recherche erlebt.“

Mira Gittner

Musik
Wolfgang Edelmayer
Produzent*innen
Marina Anna Eich
Patricia Koch-Pritchard
Drehbuch
Mira Gittner
Roland Reber
Schnitt
Mira Gittner
Kamera
Mira Gittner
Roland Reber