Mitte der 2000er-Jahre: Für den 15-jährigen Jake Bellman, der von Geburt an blind ist und in der Schule gemobbt wird, kommt das Telefon einem Computer am nächsten. Er lebt in einer heruntergekommenen Wohnung mit einer abwesenden Mutter und einem ihm gegenüber feindseligen älteren Bruder und verbringt seine Nächte damit, Fremde anzurufen, immer auf der Suche nach einer freundlichen Stimme. Ein Anruf führt ihn zu einer Partyline, wo er eine verborgene Welt voller Einzelgänger, Nerds und „Phreaker“ – Telefonhacker – entdeckt. Mit seinem ausgeprägten Gehör und seiner Begabung, Stimmen nachzuahmen, hackt sich Jake in Telefonunternehmen ein, stiehlt Kreditkarten und führt Krieg gegen rivalisierende Phreaker, indem er falsche Notrufe tätigt. Als er zum gefürchteten König der Partylines wird, zieht er auch die Aufmerksamkeit des FBI auf sich.
Phreaker
Adam Yorke
Geboren in Toronto, Kanada. Studium Cinematography and Film/Video Production an der York University. Tätig als Regisseur, Produzent und Drehbuchautor.
| 2019 | Bunker Bunger | Kurzfilm | |
| 2026 | Phreaker | Spielfilm | 2026 |
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„Vor Jahren schrieb ich gerade an einem Drehbuch über einen blinden Gesetzlosen, als ich die vergessene Welt der blinden „Phreaker“ entdeckte – die Vorläufer der Hacker. Mich faszinierte das Paradoxon: Diese jungen Männer verwandelten das, was andere als Behinderung betrachteten, in eine außergewöhnliche Stärke und beherrschten die verborgene Sprache des analogen Telefonnetzes. Ihre Geschichten spiegeln die berühmter Tech-Visionäre wider, doch viele von ihnen landeten im Bundesgefängnis statt im Silicon Valley. Phreaker ist der Versuch zu verstehen, warum. War diese Entwicklung unvermeidlich, oder hätte es anders kommen können? Ihre Geschichte erinnert uns auch daran, dass Technologie uns nicht zu dem Menschen machen kann, der wir gerne sein möchten – eine Erkenntnis, die heute aktueller denn je ist.“PRINT:
„Mich faszinierte das Paradoxon: Diese jungen Männer verwandelten das, was andere als Behinderung betrachteten, in eine außergewöhnliche Stärke und beherrschten die verborgene Sprache des analogen Telefonnetzes.“

