Kurz nach dem Fall des Eisernen Vorhangs reist die New Yorker Musikjournalistin Ruth Rothwax in Begleitung ihres Vaters Edek nach Polen, um dem Vermächtnis ihrer jüdischen Familie auf den Grund zu gehen. Für Edek, einen Holocaustüberlebenden, ist es die erste Reise zurück zu den Orten seiner Kindheit. Während Ruth entschlossen ist, die Traumata ihrer Eltern besser zu verstehen, will der stets vergnügte Edek die Vergangenheit ruhen lassen. So sabotiert er Ruths Pläne und sorgt dabei für mehr als nur eine unfreiwillig komische Situation. In dieser erlebnisreichen Woche decken die beiden alte Familiengeheimnisse auf. Aus ihrer brüchigen Beziehung wächst Liebe und tiefes Verständnis.

Cast

Zuzana Ulicz
Magdalena Célowna
Irena Ulicz
Klara Bielawka
Antoni Ulicz
Wenanty Nosul
Karolina
Maria Mamona
Zofia
Iwona Bielska
Tadeusz
Tomasz Włosok
Stefan
Zbigniew Zamachowski
Edek Rothwax
Stephen Fry
Ruth Rothwax
Lena Dunham
TREASURE - Poster 1

Treasure

Julia von Heinz

Produktion Land / Jahr
Deutschland, Frankreich 2024
Sprache
engl., pl. OF m. dt. UT
Format
DCP, Farbe, 111min
2.39:1, Discrete 5.1

Regisseur & Crew

Julia von Heinz 1

Julia von Heinz

Geboren 1976 in Berlin. Studium und Promotion an der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf. Tätig als Regisseurin, Drehbuchautorin, Produzentin und Hochschulprofessorin.

Filmografie

2001 Doris Kurzfilm
2003 Lucie & Vera Kurzfilm 2003
2007 Was am Ende zählt Spielfilm
2008 Alles was am Ende zählt Spielfilm
Standesgemäß Dokumentarfilm 2008
2012 Hanni und Nanni 2 Spielfilm
Rosakinder Dokumentarfilm
Co-Regie
2012
2013 Hannas Reise Spielfilm 2013
2015 Ich bin dann mal weg Spielfilm
2017 Katharina Luther TV-Film
2018 Für immer und dich TV-Film 2018
2020 Und morgen die ganze Welt Spielfilm 2020
2021 Eldorado Kadewe TV-Serie
Isolation – meine Väter Episodenfilm
Co-Regie
2021
2024 Treasure Spielfilm
She gets it from me

Der dritte Teil meiner Aftermath-Trilogie, und diesmal erzählen wir die Geschichte einer Vertreterin der 2. Generation, Ruth Rothwax, der Tochter eines Auschwitz-Überlebenden. Ihre einwöchige Reise mit ihrem Vater Edek führt sie nach Polen, auch nach Łódź, wo er geboren wurde. Hier wurde auch Max Brett geboren, der Vater von Lily Brett, auf deren Roman „Too Many Men“ der Film beruht. Wieder war es der Einfluss meiner Mutter, die mir früh die Romane Lily Bretts gegeben hatte. Ich liebte Bretts Frauenfiguren und – auch wieder – die Wärme und den Humor, mit dem sie diesem Schreckensthema begegnet. Ich bin dankbar, dass ich mit Lena Dunham und Stephen Fry zwei SchauspielerInnen gewinnen konnte, die eigene familiäre Bezüge zu dem Thema haben. Sie standen an meiner Seite, wenn es darum ging, dass auch nach 80 Jahren der Holocaust weitererzählt werden muss, dass er keinesfalls verarbeitet wurde. Lena Dunham war auch deshalb eine Idealbesetzung, weil sie Lilys Umgang mit mentaler und physischer weiblicher Gesundheit, Körperbildern und patriarchal geprägten Schönheitsidealen begriff und auf die Leinwand transportierte. Eine komplexe Frauenfigur, keine „starke Frau“. Ein inflationärer Begriff in meiner Branche, der mir zutiefst missfällt. Wenn überhaupt, erzähle ich die Geschichten unsicherer Frauen, die diese Unsicherheit überwinden und deshalb manchmal stark sind. So wie wir alle.

Maske
Grit Hildenbrand
Judith Kröher Falch
Musik
Mary Komasa
Antoni Komasa-łazarkiewicz
Produzent*innen
Lena Dunham
Fabian Gasmia
Julia von Heinz
Production Design
Marcel Sławiński
Katarzyna Sobańska
Drehbuch
John Quester
Julia von Heinz
Ton
Marc Meusinger
Schnitt
Sandie Bompar
Casting
Magdalena Szwarcbart
Kostümbild
Małgorzata Karpiuk
Co-Produzent*innen
Agnieszka Calik
Mariusz Włodarski
Antoine Delahousse
Thomas Jaeger
Katja Lebedjewa
John Quester
Kamera
Daniela Knapp
Fernsehredaktion
Claudia Tronnier (ARTE)
Meike Götz (mdr)
Katharina Dufner (swr)
Carlos Gerstenhauer (BR)
Harald Steinwender (BR)

News

Alle News

Veranstaltungen und Medien