Planet Rebels Award

Mit dem PLANET REBELS AWARD wird im Rahmen der Internationalen Hofer Filmtage mit Unterstützung der Oberfranken Stiftung ein langer Spiel- oder Dokumentarfilm aus dem Programm ausgezeichnet, der mit starken Bildern, ungewöhnlichen Erzählweisen und emotionaler Kraft dazu beiträgt, ökologische Themen neu zu betrachten – radikal, hoffnungsvoll und relevant. Bewertet wird auch, wie mutig und innovativ Nachhaltigkeit im Produktionsprozess gelebt wird

Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert und wird zu gleichen Teilen an Regie und Produktion vergeben. Über die Vergabe entscheidet eine unabhängige Jury.

Die Jury

Juliane Block 1

Juliane Block

Juliane Block ist zertifizierte Green Consultant Film & TV sowie Transformationsmanagerin für nachhaltige Kultur. Sie begleitet seit 2022 Filmproduktionen, vom Tatort über dokumentarische Stoffe bis hin zu Animationsfilmen, auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit. Parallel realisiert sie als Regisseurin und Produzentin mit ihrer Produktionsfirma Raav Films internationale Spiel-, Dokumentar- und Stop-Motion-Filme.

Judith Niemeyer

Judith Niemeyer

Judith Niemeyer engagiert sich für eine nachhaltige und zukunftsfähige Film- & Medienbranche. Nach vielen Jahren in Produktion und Verleih, darunter 14 Jahre bei der Constantin Film, absolvierte sie 2020 die Weiterbildung zum Green Consultant Film & TV. Seit 2023 ist sie im BR und leitet das Green Producing Team. Sie teilt ihre Expertise als Dozentin, ist Teil der Green-Storytelling-Initiative und war drei Jahre Vorstandsmitglied des Berufsverbands der Green Consultants Film & TV.

Lucas Duellingen

Lucas Dülligen

1994 geboren in Düsseldorf und aufgewachsen in Krefeld, absolvierte ein Studium der Philosophie und Germanistik an der Heinrich-Heine-Universität. Seit 2021 studiert er an der Kunsthochschule für Medien Köln. Sein erster Spielfilm „Vereinzelt Sonne“ (2024, 67 Min.) wurde 2024 bei den 58. Internationalen Hofer Filmtagen mit dem Friedrich-Baur-Goldpreis für die beste Regie ausgezeichnet. 2025 gewann er u.a. den Nachhaltigkeitspreis bei der internationalen Kurzfilmwoche Regensburg für seine experimentelle Dokumentation „Hang am Baum“ (2024, 13 Min.), die sich mit Lütherath und dem Tagebau Garzweiler II auseinandersetzt.

Hans-Vogt-Filmpreis

Der Filmpreis wird von der Stadt Rehau an Filmschaffende vergeben, die sich innovativ und kreativ um den Ausdruck und die Qualität des Filmtons in seinem Werk bemühen und ist mit 5.000 € dotiert.

Preisstifter

Filmpreis der Stadt Hof

Der Filmpreis der Stadt Hof besteht aus einem Objekt der Staatlichen Fachschule für Produktdesign in Selb und richtet sich an Personen, die mit Hof und dem Festival eng verbunden sind. Dieser Preis wurde 1986 zum ersten Mal vergeben. Die Preisträger sind im Verleihungsjahr gewöhnlich nicht mit Arbeiten im offiziellen Programm vertreten.

Preisstifter

Förderpreis Neues Deutsches Kino

Der mit 10.000 Euro dotierte Förderpreis Neues Deutsches Kino für den Besten Film wird gestiftet von Bavaria Film, Bayerischem Rundfunk und DZ Bank. Der Preis wird an Filmschaffende für deren ersten bis dritten langen Spielfilm deutscher Produktion mit einer Mindestlänge von 79 Minuten verliehen, die im Programm der Internationalen Hofer Filmtage ihre Premiere haben. Eine unabhängige Jury entscheidet über den/die Preisträger*in/nen.

Die Jury

Soenke Wortmann August 2025 1

Sönke Wortmann


Jane Chirwa

Jane Chirwa


Johann Buchholz


Preisstifter

Bild-Kunst Förderpreis

Der Bild-Kunst Förderpreis für das Beste Kostümbild und das Beste Szenenbild wurde als Auszeichnung für das beste Szenenbild 1997 von dem Studiengang „Film- und Fernseh-Szenenbild“ der HFF München gegründet. Im Jahr 2010 wurde die Auszeichnung um den Preis für das „Beste Kostümbild“ erweitert, vergeben wird dieser vom Verband der Berufsgruppen Szenenbild und Kostümbild e.V. (VSK). Außerdem gelang es, die Stiftung Kulturwerk der VG BILD-KUNST als Hauptsponsor zu gewinnen. Seitdem sind die beiden Preise mit je € 2.500 dotiert.

VSK Inga Zink

Inga Zink

Inga Zink arbeitet als freie Kostümbildnerin in Hamburg mit dem Schwerpunkt Film. Als gelernte Maßschneiderin und Gewandmeisterin absolvierte sie abschließend ihren Master in Kostümbild an der HAW Hamburg. Parallel stattete sie u.a. die preisgekrönte Serie “Angemessen Angry” und den Kinofilm “Hygge” aus. Die Fusion aus konzeptioneller Gestaltung und handwerklicher Umsetzung bildet die Basis ihrer künstlerischen Arbeit. Kostüm versteht sie dabei nicht als reine Ausstattung, sondern als erzählerisches Werkzeug, welches Atmosphäre schafft und visuelle Narrative prägt

VSK Franziska Pohlmann

Franziska Pohlmann

Franziska Pohlmann ist Regisseurin und Komponistin. Sie erzählt von mutigen Heldinnen, für New Adult und Familie, in Welten mit Patina. 2015 drehte sie den Kinofilm DIE KRONE VON ARKUS, für das SZ-Magazin inszenierte sie DER NSU – DAS PROTOKOLL DES VIERTEN JAHRES, u. a. mit Sandra Hüller und Ulrich Matthes, für den KiKA Folgen von SCHLOSS EINSTEIN. Mit ihrer Firma Bold & Salty entwickelt sie aktuell BITCHCOINS & BABIES, HIDDEN UNIVERSITY und SCHOKOLANDIA. Was sie antreibt, untersucht sie als Zukunftsforscherin in ihrer Promotion an der Leuphana Universität Lüneburg: You can be what you can see. Film prägt, welche Zukunft wir uns vorstellen können, durch Vorbilder, gelingende Lebensentwürfe und Innovationen, von der Figur bis zu Szenenbild und Kostüm. Franziska ist Mitglied im Vergabebeirat der Stiftung Kulturwerk der VG Bild-Kunst und im Beirat des Bundesverbands Regie.

Julia Kneusels

Julia Kneusels arbeitet als Kostümbildnerin in Berlin. Sie absolvierte eine Ausbildung zur Schneiderin und studierte anschließend Bühnen- und Kostümbild an der Kunsthochschule Weißensee Berlin mit Master-Abschluss. Sie arbeitet am Theater, u.a. Maxim Gorki Theater, Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz, etc. sowie im Film in Produktionen wie ALLE, DIE DU BIST und KARLA.

Erhard Jenei

Annika Osterrieder

Maike Kiefer

Preisstifter

Granit – Hofer Dokumentarfilmpreis

Die in Hof ansässige Hermann und Bertl Müller Stiftung vergibt den mit 7.500 Euro dotierten Preis seit 2015 für den besten langen Dokumentarfilm aus deutscher, schweizer oder österreichischer Produktion. Gestaltet wird der Preis in Zusammenarbeit mit dem europäischen Fortbildungszentrum für das Steinmetz- und Steinbildhauerhandwerk in Wunsiedel nach einem Entwurf von Mohamed Naguib. Der Ägypter ist mehrfach ausgezeichneter Bildhauer und Dozent der Universität Alexandria.

Die Jury

Doris Metz

Doris Metz

Doris Metz ist Filmemacherin und Autorin und lebt in München. Mit Kino-Dokumentarfilmen wie SCHATTENVÄTER, TRANS – I GOT LIFE (Ko-Regie Imogen Kimmel) und PETRA KELLY – ACT NOW! zählt sie zu den bekannten deutschen Dokumentarfilm-Regisseur:innen. Ihre Filme erkunden politische und gesellschaftliche Perspektiven sowie die jüngere deutsche Geschichte. Sie liefen auf großen Festivals und wurden vielfach ausgezeichnet. Für PETRA KELLY – ACT NOW! erhielt sie mit Produzentin Birgit Schulz 2025 den Deutschen Filmpreis für den Besten Dokumentarfilm und 2026 den Grimme-Preis. Metz ist Mitglied der Deutschen Filmakademie, filmpolitisch aktiv (u. a. im WDR-Rundfunkrat) und regelmäßig Jurorin.

2026 Miriam Pucitta

Miriam Pucitta

Miriam Pucitta studierte Malerei an der Kunstakademie Florenz, besuchte die Filmschule Zelig in Bozen und studierte Dokumentarfilm an der HFF München. Ihr Spielfilm DER LETZTE SOMMER lief 1998 bei den Hofer Filmtagen und erhielt in Biberach den Nachwuchsfilm-Förderpreis. Seit 2000 arbeitet sie als Autorin und Regisseurin, u. a. für BR, ZDF und ARTE. BEER BROTHERS wurde 2016 in Biberach als Bester Dokumentarfilm ausgezeichnet. MUTTERLAND, der 2023 bei den Hofer Filmtagen lief, gewann 2025 denselben Preis beim Bergamo Film Meeting.

2026 Faek Falak

Faek Falak

Faek Falak ist ein deutsch-kurdischer Regisseur, Autor und Produzent mit Sitz in München. Er studierte Cinematografie in Aleppo und kam 2014 als Student nach Deutschland. Dort sammelte er Erfahrung in verschiedenen Bereichen der Filmproduktion und schloss ein Producer-Studium ab. 2025 gründete er die Falak Film GmbH, mit der er Dokumentar- und Spielfilme entwickelt und realisiert. Er verbindet künstlerischen Anspruch mit gesellschaftlicher Verantwortung. Ihn interessieren Perspektiven, die global oft übersehen werden: Geschichten, die neue Blickwinkel eröffnen und zeigen, was Menschen verbindet – denn Film kann unterschiedliche Lebensrealitäten erfahrbar machen.

Preisstifter

Hofer Kritiker Preis

Der Hofer Kritiker Preis wird auf den Internationalen Hofer Filmtagen an ein Langspielfilmdebüt aus Österreich, der Schweiz oder Deutschland vergeben. Mit der Auszeichnung werden ein*e Regisseur*in und ihre/seine Produktionsfirma gewürdigt, die kreativ innovative Wege gehen und/oder gesellschaftlich relevante Themen aufgreifen.

Die Jury

Marina Richter

Marina D. Richter

Marina D. Richter ist Filmkritikerin, Script Consultant und Autorin. Sie lebt in Wien und arbeitet für Vice, Cineuropa, Politika und für verschiedene ost-europäischen Medien wie auch für Asian Movie Pulse. Sie ist Mitglied der Austrian Film Critics Association, der Alliance of Women Film Journalists und der European Film Academy, sowie Gründerin und Chefredakteurin von Ubiquarian, einem auf Kurzfilme und Dokumentarfilme spezialisierten Online-Magazin. Von 2020 bis 2023 war sie Mitglied des Auswahlgremiums des NIFFF (Neuchâtel International Fantastic Film Festival), und seit 2024 ist sie Programmgestalterin für das DokuFest Pristina.

Silvia Posavec

Silvia Posavec ist freie Kulturjournalistin und Filmkritikerin in der Schweiz. Sie schreibt für renommierte Medien wie die Neue Zürcher Zeitung, Aargauer Zeitung und Filmbulletin. In ihren Texten verbindet sie Filmkritik mit gesellschaftlichen, politischen und biografischen Perspektiven. Posavec ist als Jurymitglied bei internationalen Filmfestivals aktiv, darunter beim 77. Locarno Film Festival. Sie engagiert sich im Verband Filmjournalismus Schweiz, ist Mitorganisatorin des Diskussionsformats «Movie Fight Club» und setzt sich für eine vielfältige und differenzierte Filmberichterstattung ein.

Rolf-Rüdiger Hamacher

Rolf-Rüdiger Hamacher ist ein Filmkritiker aus Köln. In den 1960er Jahren gründete er mehrere Filmclubs und arbeitete als Regieassistent bei Theater- und Filmproduktionen. Seit 1966 verfasst er Filmkritiken für Zeitungen und Filmzeitschriften. Zudem war er als Programmgestalter und Kurator für verschiedene Kinos tätig und hat an Filmpublikationen mitgewirkt. Er lehrte Medien- und Filmgeschichte an der Fachhochschule Köln. Er ist Mitglied von FIPRESCI, weiterhin als Filmkritiker aktiv und kuratiert die Kinderfilm-Sektion beim Festival des deutschen Films in Ludwigshafen.

Preisstifter

Kurzfilmpreise der Stadt Hof

Den Jury-Kurzfilmpreis der Stadt Hof bestimmt eine Jury, bestehend aus drei Mitgliedern, für teilnehmende Kurzfilme aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Für den Publikums-Kurzfilmpreis der Stadt Hof hingegen können die Besucher*innen im Kino wie auch bei unserem Streaming-Festival digital ihre Stimme für alle Filme abgeben. Die Preise sind jeweils mit € 2.500 dotiert.

Die Jury

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David Füsgen

David Füsgen studierte an der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf und schloss sein Studium 2017 mit dem Bachelor of Music ab.

Seit 2013 arbeitet er freiberuflich im Bereich Filmproduktion. Sein Portfolio umfasst fiktionale und dokumentarische Arbeiten unterschiedlicher Länge. Neben seiner Tätigkeit als Produzent war er bei zahlreichen Produktionen auch als Regisseur, Kameramann, Autor und Editor tätig. Er lebt in Köln und arbeitet international.

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Géraldine Bryant

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Alexandra Gramatke

Publikums-Kurzfilmpreis

Für den Publikums-Kurzfilmpreis der Stadt Hof können Sie sowohl im Kino als auch bei unserem Streaming-Festival Ihre Stimme für alle Kurzfilme abgeben. Bitte bewerten Sie einen Kurzfilm mit eins bis fünf Sternen: fünf Sterne ist die Top-Bewertung.

Der Publikums-Kurzfilmpreis der Stadt Hof wird nach dem Festival verliehen.

Preisstifter

Pharos Shiver Screen Award

Der Pharos Shiver Screen Award wird vergeben an einen Film aus den Bereichen Thriller, Horror, Action, Science-Fiction etc. und ist mit 2.500 Euro dotiert. Er ist international ausgerichtet und geht an einen Kurzfilm oder einen ersten oder zweiten Langspielfilm. Ergänzt wird der Preis um ein Mentoring mit einer Option auf Weltvertriebsrechte durch The Playmaker Munich.

Die Jury

Benjamin Munz

Benjamin Munz studierte und arbeitete in Los Angeles, wurde vor fast 20 Jahren für den Studenten-Oscar nominiert, feierte mit internationalen Genre-Kinofilmen Premieren auf der Berlinale und in Tribeca und verantwortete mit BLOOD RED SKY und BRICK zwei der drei größten deutschen Netflix-Hits aller Zeiten – hinzu kommen weitere erfolgreiche Arbeiten für Netflix, ARD Degeto, Disney, ZDF und RTLZwei.

Saralisa Volm

Saralisa Volm ist Regisseurin, Schauspielerin und Produzentin. Mit ihrer Produktionsfirma Poison realisiert sie Filmprojekte für Kino und Fernsehen. Ihren ersten großen Erfolg als Produzentin feierte sie mit FIKKEFUCHS, der zu einem Überraschungserfolg wurde. Als Regisseurin debütierte sie 2022 mit SCHWEIGEND STEHT DER WALD, der seine Weltpremiere auf der Berlinale feierte. Es folgte der Psychothriller BIS ZUR WAHRHEIT. 2025 produzierte und verlieh sie den Dokumentarfilm TRUTH OR DARE von Maja Classen. 2026 folgte ihr Debüt-Tatort NACHTSCHATTEN und der GARMISCH KRIMI - WOLFSLAND. Im nächsten Jahr erscheint ihr erster TATORT aus Ludwigshafen.

Tini Tüllmann

Tini Tüllmann studierte Regie an der London Film School und der Kunsthochschule für Medien Köln. 2016 feierte ihr Langfilmdebüt FREDDY/EDDY bei den 50. Internationalen Hofer Filmtagen Premiere, bei dem sie Regie, Drehbuch und Produktion verantwortete. Später brachte sie den national wie international ausgezeichneten Psychothriller im Eigenverleih ins Kino. In Hof wurde sie dafür mit dem ersten Heinz-Badewitz-Preis für die beste Nachwuchsregie ausgezeichnet, aus dem später der heutige Friedrich-Baur-Goldpreis in memoriam Heinz Badewitz hervorging. Seitdem arbeitet sie als Regisseurin und Drehbuchautorin für Kino und Fernsehen.

Sponsoren

Friedrich-Baur-Goldpreis

Der Friedrich-Baur-Goldpreis wird für die beste Regieleistung bei einem ersten Langspielfilm durch die Bayerische Akademie der Schönen Künste in memoriam Heinz Badewitz verliehen. Der Preis besteht aus einem zertifizierten Goldbarren im Wert von rund 35.000 Euro. Darüber hinaus beinhaltet der Preis die künstlerische Beratung des/der Regisseur*in bei der Entwicklung eines neuen Films über ein Jahr lang.

Mentorin

Nicolette Krebitz

Nicolette Krebitz ist Schauspielerin, Regisseurin und Drehbuchautorin. Seit vielen Jahren prägt sie die Film- und Fernsehlandschaft vor wie hinter der Kamera. Ihr Regiedebüt JEANS war 2001 bei den Internationalen Hofer Filmtagen zu sehen. 2007 kehrte sie mit DAS HERZ IST EIN DUNKLER WALD zu den 41. Internationalen Hofer Filmtagen zurück. Darüber hinaus arbeitet sie als Sprecherin für Hörspiele und Hörbücher.

Preisstifter